Gesundheitliche Auswirkungen des Unglücks in Fukushima
Selbst in Frankreich sind mittlerweile radioaktive Spuren der Atomkatastrophe in Fukushima nachgewiesen worden. Die französischen Strahlenschutzbehörden geben an, dass in höheren Luftschichten Spuren von Jod 131 gemessen wurden. Dennoch besteht derzeit keinerlei Gefahr für die Umwelt oder für die Gesundheit der französischen Bevölkerung, so die Behörde.
Tepco, der Betreiber des Kraftwerks in Fukushima, versucht derzeit die Reaktoren nicht mehr mit Meerwasser, sondern wieder mit Süßwasser entsprechend zu kühlen. Meerwasser hat das Problem, dass sich letztlich eine Salzkruste auf die Brennstäbe legen wird und so wiederrum eine Kühlung erschwert wird.
Die größte Sorge bereitet derzeit allerging der Reaktor Nummer 3, welcher hochgiftiges Plutonium enthält und bei dem ausgegangen wird, dass der Druckbehälter beschädigt ist. Es scheint. Als sei die Regierung in Japan derzeit ratlos.
Unterdessen forderten heute in Berlin hunderttausende Demonstranten in mehreren deutschen Großstädten den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Alleine in Berlin sollen 90.000 Demonstranten auf den Straßen gewesen sein und in Hamburg seien es ganze 50.000 gewesen. Bei diesen Zahlen ist klar, dass es für viele Bürger auch die erste Demonstration gewesen ist und dieses Thema und die dazugehörige Gefahr weit mehr Menschen berührt als manch andere Debatten. Viele vermuten unterdessen, dass die Tätigkeiten der Bundeskanzlerin nichts als Wahlkampf sei.
Was nun die Wahrheit ist, wird sich in einigen Wochen, nach der Wahl, zeigen.
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